Category: Startups

Upside Food – Im grĂ¶ĂŸten Fleisch-Lab der Welt

Upside Food (frĂŒher Memphis Meat) ist einer der grĂ¶ĂŸten Produzenten von Cultured Meat (Laborfleisch). Dabei nutzt das Unternehmen Zellen von HĂŒhnern, Schweinen und Rindern, um im Labor gezĂŒchtetes Fleisch herzustellen.

In 2015 beliefen sich die Kosten fĂŒr ein Steak noch auf $18.000. In 2022 ist der durchschnittliche Preis dafĂŒr schon bei $18-$20. Das ist ein wahnsinniger Fortschritt fĂŒr diese wachsende Industrie. Zwar ist ein Approval der FDA noch nicht erfolgt, aber das Wachstum der Weltbevölkerung und die damit verbundene Nachfrage an Nahrungsmitteln wird diesen Schritt notwendig machen.

Wenn man das Wachstum der Weltbevölkerung fĂŒr die kommenden Jahrzehnte hochrechnet, stellen wir fest, dass es zu wenig Platz fĂŒr die Aufzucht von Tieren geben wird. Ebenso der Bedarf an Wasser und Futter wird enorm ansteigen, was herkömmliches Fleisch immer schwerer rechtfertig.

Mit Laborfleisch gibt es nun die Alternative, Protein-Snacks zu essen, die außer der initialen Nutzung von tierischen Zellen nichts mehr mit dem alten Prozess der Fleischherstellung zu tun haben. Memphis Meat -> Upside Food

In der Zukunft nicht genug Platz, Wasser und Futter, um Fleischkonsum fĂŒr alle Menschen in der Zukunft zu sichern

FBR – Wall as a Service with HadrianX

We have reported here many times about FBR (formerly Fastbrick Robotics). Now HadrianX – the FBR product – is ready for outdoor use. HadrianX (a house-building robot) left FBR’s building for the first order.

This marks the end of a decade of research and development. Now HadrianX will be able to show what it can do on construction sites around the world.

To celebrate the day, CTO Mark Pivac has released a Throwback Thursday video, which shows this journey from the first prototypes to the current product.

Mit LotsOfBots Warehouse Roboter vergleichen

Lange war die Lage in der Logistik-Robotik (insbesondere AGVs) unĂŒbersichtlich und sehr fragmentiert. Mit Lots Of Bots kann man nun erstmals alle auf dem Markt erhĂ€ltlichen Logistik-Roboter vergleichen. Dabei sind insbesondere Roboter fĂŒr die Kommissionierung, Picking, Reinigung bzw. dem Transport von Kisten, Paletten und Wagen gemeint.

Der Vergleich der Roboter bezieht sich dabei auf vorhandene Zertifizierungen, Sensoren und generelle AusrĂŒstung der Roboter.

Die auf Lots Of Bots gelisteten AGVs (Autonomous Guided Vehicles) gelten als Revolution in der Logistik. FrĂŒhere Transportsysteme fuhren auf Schienen oder aufgeklebten Strecken (mit Markern). Durch AGVs wird es erstmals möglich, Warehouses flexibel und autonomer Arbeiten zu lassen.

Auch ihr wollt schnell und zuverlĂ€ssig eine Übersicht ĂŒber den Markt der AGVs bekommen, dann kommt ihr hier zum Robot Finder von Lots Of Bots.

Die Chatbot Euphorie sinkt

Viele GeschĂ€ftsmodelle wurden seit 2015 umgedacht. Chatbots kamen auf und stellte fĂŒr viele Unternehmen erstmal einen spannenden Acquisition Chanel da.  FĂŒnf Jahre spĂ€ter stellen einige dieser Unternehmen fest, dass der Chatbot vielleicht doch nicht so optimal ist. Ähnlich geht es auch dem Startup Storyliner, die anfangs das Problem des “Leeren Blattes” in der Content Creator Branche lösen wollten. Es stellte sich heraus, dass Kunden u.a. zu wenig Fokus auf einen Chatbot legen und bereits nach wenigen Minuten die Konzentration schwindet. Das Interview mit den GrĂŒndern lest ihr hier.

WofĂŒr eignen sich Chatbots? In den vergangenen Jahren wurden immer hĂ€ufiger Chatbots fĂŒr verschiedene Use Cases eingesetzt, darunter:

  • On-Boarding von Nutzern fĂŒr diverse Plattformen
  • Schnellerer Sales Prozess
  • Optimierung von Customer Service Prozessen
  • Abfrage von Informationen ĂŒber APIs im Hintergrund
Nachdem Chatbots oft als der Kanal der Zukunft gehypt wurden, stellt sich nun heraus, dass diese Technologie noch einige Zeit brauchen wird, bis sie die nötige Akzeptanz findet.
Aber welche Verbesserungen werden Chatbots letztendlich zum Siegeszug verhelfen?

Buch-Tipps zum Thema Chatbots

Kraken Robotics – The sky is the seabed

In der Rubrik Startups & Unternehmen stellen wir neue innovative Firmen aus dem Bereich der KĂŒnstlichen Intelligenz vor. Diesmal: Kraken Robotics aus Neufundland.

Kraken Robotics ein Unternehmen aus Neufundland (Kanada) arbeitet an autonomen Unterseebooten. Das Unternehmen an sich verfolge ich nun schon seit knapp 3 Jahren. Damals etablierte Kraken eine Tochterfirma in Deutschland. Das erklĂ€rte Ziel von Kraken ist es, den Boden des Ozeans zu kartieren. Das klingt erstmal nach einer typischen Aufgabe fĂŒr ein Forschungsinstitut und nicht nach einer kommerziellen Idee, hinter der eine Firma steht. Allerdings ergeben sich daraus diverse GeschĂ€ftsfelder, die nicht sofort ersichtlich sind.

Aber was bietet Kraken eigentlich:

  • AquaPix(TM) Sensoren – Diese Sonar-Sensoren bieten eine Weltneuheit, was ihre Genauigkeit und PrĂ€zision angeht.
  • Diverse Sensoren – Zum Messen von Geschwindigkeit bzw. anderen Parametern unter der WasseroberflĂ€che.
  •  KatFish(TM) und ThunderFish(TM) – Zwei autonome Unterseeboote, die mit Kraken-Sensoren ausgestattet sind und damit GewĂ€sser kartieren können.
  • SeaVision(TM) – Ein Sensorsystem mit dem man OberflĂ€cheninspektion an Objekten in GewĂ€ssern durchfĂŒhren kann.
  • Diverse andere Komponenten –  die druckresistent arbeiten können, darunter auch einen Datenspeicher

Erstaunlich dabei ist die Genauigkeit der Sensoren. Dadurch lassen sich selbst komplizierte Strukturen am Meeresboden visualisieren und inspizieren. Wie im Bild zu sehen, gelingt es den Kraken Sensoren sogar, die SS Ferrando ein ehemaliges Transportschiff des Britischen Empires sehr genau zu aufzulösen.

Kraken hat erst kĂŒrzlich wieder ein Funding des Kanadischen Ministeriums fĂŒr Innovation in Höhe von $5.9M bekommen. Dabei ist Kraken Teil des Ocean Superclusters, einer Initiative des Ministeriums, die sich an Technologien rund um die Themen Ozeane, autonome Systeme und Robotik drehen. Typische Anwendungsfelder fĂŒr die Technologie von Kraken sind:

  • Generelle Erkundung von Ozeanen, um seine Mechanismen besser zu verstehen
  • Maintenance von Öl- und Gasleitungen bzw. von Systemen die auf oder in GewĂ€ssern betrieben werden
  • MilitĂ€rische Aktionen wie AufklĂ€rung oder Überwachung von GewĂ€ssern
  • Und natĂŒrlich die Suche nach verborgen liegenden SchĂ€tzen 😉

Aktuell arbeitet man bei Kraken daran, Sensoren und Experimentierplattformen zu verbessern. Allerdings hat man bereits schon diverse Deals mit privaten Forschungsinstituten und MilitĂ€rs unterschrieben. Es existiert also schon eine Form von Cashflow fĂŒr Kraken.

Es bleibt also spannend bei Kraken Robotics. Man spekuliert von einer $250M+ Pipeline, die das Unternehmen bereits haben soll. Wer also an der Börse aktiv ist, sollte mal einen Blick auf Kraken Robotics (PNG.V, 2KQ.F) werfen.

Das nachfolgende Video von der CannTech2019 zeigt nochmals das Potential, welches Kraken in der Zukunft mitbringen kann.

Diese elf internationalen Tech-Startups wachsen mit Microsoft ScaleUp Berlin 

Elf Later-Stage Startups starten heute in das Programm von Microsoft ScaleUp, vormals Microsoft Accelerator, in Berlin. Damit erweitert Microsoft seine Startup-AktivitĂ€ten um die gezielte Förderung von KI-Lösungen, die zum Innovationsmotor fĂŒr Deutschland werden können. Die teilnehmenden Startups kommen aus acht europĂ€ischen LĂ€ndern und entwickeln Lösungen fĂŒr Branchen wie Marketing, Automobil und Medizin. Vier Monate lang arbeitet Microsoft zusammen mit den GrĂŒndern an ihrer Wachstumsstrategie – mithilfe von Co-Selling, Zugang zum internationalen Vertriebs- und Partnernetzwerk von Microsoft sowie zur Cloud-Plattform Azure, ohne im Gegenzug Anteile der Startups zu nehmen. Microsoft fördert damit technologischen Fortschritt und GrĂŒndertum fĂŒr eine Digitalisierung fĂŒr alle.

„In der Zusammenarbeit von reifen Startups und etablierten Unternehmen liegt enormes Potential fĂŒr den Wirtschaftsstandort Deutschland. Aus diesem Grund ist es fĂŒr uns besonders wichtig, Innovationen, vor allem im Bereich kĂŒnstlicher Intelligenz, zu fördern und mit unserem Programm eine starke Community aufzubauen – in Deutschland, Europa und weltweit“, sagt Iskender Dirik, Managing Director von Microsoft ScaleUp Berlin.

Fortschritt fĂŒr alle: Technologische Lösungen, die ganzen Branchen helfen
Microsoft ScaleUp richtet sich an reife, sogenannte Later-Stage Startups in der Expansionsphase mit abgeschlossener Seed-Finanzierung, die Probleme in verschiedenen Branchen lösen und die Entwicklung neuer Technologien wie kĂŒnstlicher Intelligenz vorantreiben. Das Ziel des Programms ist es, sie in ihrem Wachstum zu unterstĂŒtzen. Dazu bietet ScaleUp innerhalb von vier Monaten Coachings in den Bereichen Verhandlung, Sales, Talent Development und technologischer Skalierung mit Hilfe der Cloud-Plattform Microsoft Azure.

Eine Jury aus Microsoft Executives und Venture Capitalists (VCs) hat elf internationale Tech-Startups fĂŒr den neuen Batch von Microsoft ScaleUp in Berlin ausgewĂ€hlt:

  • Adverity (Österreich) – eine Cloud-Plattform fĂŒr smartes Marketing, die alle vorhandenen Daten aggregiert, harmonisert und so Marketingverantwortlichen bessere Insights als Entscheidungsgrundlage zur VerfĂŒgung stellt.
  • Agorize (Frankreich) – bringt Studierende, Entwickler, Designer und Startups mit Unternehmen auf einer Plattform fĂŒr Open Innovation Challenges zusammen. Damit hilft Agorize Organisationen sowohl bei Innovationen als auch im Recruiting.
  • BeMyEyes (DĂ€nemark) – die App hilft blinden Menschen und Personen mit eingeschrĂ€nkter Sehkraft: Bei visuellen Problemen können diese ganz einfach per Video-Telefonie freiwillige Helfer anrufen, die ihnen ihre Augen „leihen“ und assistieren.
  • Bestmile (Schweiz) – das Startup ermöglicht MobilitĂ€tsanbietern den Einsatz, das Management und die Optimierung von Flotten autonomer oder konventionell angetriebener Fahrzeuge.
  • Processgold (Niederlande) – macht die realen GeschĂ€ftsprozesse in Unternehmen aller Branchen durch Process Mining transparent. Damit werden Effizienzpotential und Risiken sichtbar und die Prozesse können optimiert werden.
  • Scortex (Frankreich) – die KI-basierte Lösung automatisiert die QualitĂ€tskontrolle in Fabriken. Die Scortex Deep-Learning-Plattform integriert eine robuste Bildverarbeitungslösung, mit der beispielsweise visuelle Inspektionen vollstĂ€ndig automatisiert werden können.
  • Seerene (Deutschland) – durch die Analyse der Daten aus den verschiedenen Anwendungen, Systemen und Entwicklungsumgebungen, die in einem Unternehmen im Einsatz sind, identifiziert Seerene Optimierungspotential, um so Software schneller und effizienter zu entwickeln und auszurollen.
  • Stratio Automotive (Portugal) – die Plattform bringt kĂŒnstliche Intelligenz in die Automobilbranche und hilft Unternehmen wie Automobilherstellern oder Logistikunternehmen mit eigener Flotte dabei, alle Daten ihrer Fahrzeuge fĂŒr die Vorhersage von Fehlern und AusfĂ€llen zu nutzen.
  • Sword Health (Portugal) – verwendet KI und Bewegungstracking, um zu analysieren, wie Patienten sich wĂ€hrend der Rehabilitionstherapie entwickeln. Die Lösung liefert den medizinischen FachkrĂ€ften Echtzeit-Feedback wĂ€hrend der Behandlung.
  • Ultimate.ai (Finnland) – nutzt Deep Learning-Technologie, um Kundendienstmitarbeitern in Echtzeit bei der Beantwortung von Anfragen zu helfen. Dazu analysiert die kĂŒnstliche Intelligenz von ultimate.ai alte ChatverlĂ€ufe, auf deren Basis sie AntwortvorschlĂ€ge entwickelt.
  • Userlane (Deutschland) – ist ein Navigationssystem fĂŒr Software und automatisiert das Onboarding von Nutzern sowie die Schulung von Mitarbeitern. So ermöglicht es allen Nutzern, neue Software sofort zu bedienen.

Microsoft als Wachstumstreiber fĂŒr Startups und Kunden
Zum Start des Programms findet die Batch Week vom 3. bis 7. September 2018 in den RĂ€umen von ScaleUp bei Microsoft Berlin statt. Im Mittelpunkt stehen in dieser Zeit Workshops und Trainings, u.a. mit Holger KlĂ€rner und Till Großmaß von McKinsey zum Thema Pricing, VerhandlungskoryphĂ€e Daniel Reisner, Sales-Stratege Peter Krauss und Talent Development-Experte Matthias Ehrhardt. ZusĂ€tzlich erhalten die Teilnehmer des Programms auch Zugang zu Microsofts Zukunftstechnologien wie der Cloud-Plattform Azure.

Microsoft ScaleUp hilft Enterprise-reifen Startups dabei, ihr Angebot besser an die BedĂŒrfnisse der Kunden anzupassen und ihr GeschĂ€ft auf das nĂ€chste Level zu heben – nicht zuletzt durch das Corporate Access-Event am Ende des viermonatigen Programms, bei dem die Teilnehmer an einem Tag ihre Lösung bei Großunternehmen aus dem Microsoft-Netzwerk pitchen können. Microsoft ScaleUp ist weltweit an acht Standorten vertreten: Bangalore, Beijing, London, Seattle, Shanghai, Sydney, Tel Aviv und Berlin.

Microsoft Initiative Digitalisierung fĂŒr alle
Um die Potentiale innovativer Technologien, allen voran kĂŒnstlicher Intelligenz, zu heben, ist neben fĂŒhrenden Industrieunternehmen und einem starken Mittelstand auch ein gesundes Startup-Ökosystem wichtig. Die AktivitĂ€ten von Microsoft zum Thema GrĂŒndertum sind Teil der Initiative „Digitalisierung fĂŒr alle“. In diesem Rahmen setzt sich das Unternehmen dafĂŒr ein, dass auf Basis von digitaler Sicherheit alle Menschen vom Fortschritt und den Chancen der digitalen Gesellschaft profitieren. Die Basis dafĂŒr ist Vertrauen in digitale Technologien, die nur durch transparentes Handeln möglich ist. Alle AktivitĂ€ten der Initiative sind unter dem Hashtag #digitalfueralle abgebildet.

Fastbrick Robotics – Disruption in der Baubranche

Der Roboter auf der Baustelle ist in Deutschland noch weit von der Umsetzung entfernt. Das stellten auch Thomas Bock und Thomas Linner (beide TU MĂŒnchen) in ihrem “Cambridge Handbooks on Construction Robotics” fest. Die wenigsten der weltweit verwendeten Baustellenroboter (ca. 5.000, Stand 2016) stehen nĂ€mlich in Deutschland (gemessen an Industrienationen). Aber auch in der Baubranche, wie in jeder anderen, gibt es aktuell Disruption. Die könnte aus Australien kommen.

Ein Haus mit einem Roboter bauen, dass ist die Mission von Fastbrick Robotics. Ihren Sitz hat die Firma in Perth (Australien) und wurde 2015 gegrĂŒndet. Zu den Investoren gehört unter anderen auch Caterpillar, die mit ihren riesigen Baufahrzeugen der klare WeltmarktfĂŒhrer sind.

Mit HadrianX, dem fahrbaren Lkw-Roboter von Fastbrick, ist es möglich, Stein auf Stein zu setzen und somit ein Haus in einer effizienteren Geschwindigkeit zu bauen. Bevor jedoch HadrianX die BĂŒhne betrat, arbeitete Fastbrick am VorgĂ€nger – dem Hadrian105. Diese Maschine sah bedeutend unspektakulĂ€rer aus.

Hadrian105 und Hadrian109 nutzen als Grundform ein Baggerfahrzeug, dass die Ladung Baumaterial mit sich fĂŒhrte. Der Roboter, in dem bisher nur wenig KĂŒnstliche Intelligenz steckt, weiß, wie das GebĂ€ude aussehen soll und baut Stein auf Stein – arbeitet einen Plan ab. Eine bedeutende Restriktion ist jedoch die Anzahl der Steine, die das Baggerfahrzeug mit sich nehmen konnte.

Abbildung 1: Roadmap der Kommerzialisierung von Hadrian109 (PrÀsentation, Q1 2015)

Diese Restriktion löst HadrianX, dem ein Lastkraftwagen zu Grunde liegt, auf. Durch die grĂ¶ĂŸere LadeflĂ€che, war es möglich, schneller und damit noch effizienter zu bauen.

Abbildung 1 zeigt die Roadmap (Stand 2015) von Fastbrick Robotics. In 2018 soll das System produktiv ausgerollt werden. Es wird also spannend. Ein Blick auf die Aktien der Firma Fastbrick Robotics (FBR.AX, DZ2.F, FBRKF) lohnt sich immer mal wieder.

Das war die kurze Vorstellung von Fastbrick Robotics – einem kommenden Disruptor in der Baubranche.

Was bleibt?

  • Auch in der Baubranche gibt es technischen Fortschritt und digitale Disruption
  • Fastbrick Robotics existiert seit 2015 und rollt 2018 das System HadrianX produktiv aus
  • Die Disruption in der Baunbrache hat Deutschland noch nicht erreicht

 

Ihr interessiert euch fĂŒr Roboter der Konstruktionsphase. Dann findet ihr hier die richtigen Links!

 

 

 

SocializerHub – Harvey sorgt fĂŒr A.I. Driven Marketing

Marketing Automation ist ein spannendes Anwendungsgebiet fĂŒr Machine Learning. Unternehmen nutzen es, um Zeit und Aufwand zu sparen. Ein Unternehmen aus Bayern arbeitet daran. Wir haben sie interviewt.

Bildschirmfoto 2017-09-29 um 16.17.17

Ihr seid 4(+1) GrĂŒnder. Wie und wo habt ihr euch kennengelernt?

Wir, die 4 jungen GrĂŒnder, haben gemeinsam Abitur am Gymnasium Tegernsee gemacht. Wir haben uns tĂ€glich in den Pausen ĂŒber Themen wie Unternehmertum, Innovationen und Marktpotenziale von eigenen Ideen unterhalten. WĂ€hrend unserer Diskussionen hat Johann Ebert, der Vater unseres CEOs Fabian Ebert und Senior im GrĂŒnderteam bereits im Bereich KĂŒnstliche Intelligenz in Dubai entwickelt. Nach Diskussionen mit seinem Sohn Fabian Ebert, wie man denn die KI aus Dubai weiterentwickeln könnte um in Deutschland eine Technologie auf den Markt zu bringen, war fĂŒr Fabian Ebert das Team fĂŒr dieses Projekt sofort klar, seine Schulfreunde.

Welches Problem habt ihr gesehen, dass euch zur Entwicklung von Harvey X motivierte?

FĂŒr uns gehören Social Networks zum tĂ€glichen Gebrauch, egal ob morgens frĂŒh nach dem Aufstehen, zwischendurch oder vor dem Schlafengehen. Mit dem Großwerden der Influencer-Netzwerke und des Affiliate Marketings ist uns aufgefallen, dass der Online-Auftritt eines Unternehmens nicht nur noch aus einer Webseite besteht, sondern aus der Kombination von Social Media und Webseite. Dadurch ist uns auch klar geworden, dass Unternehmen einen neuen Sales-Weg ĂŒber die sozialen Netzwerke bilden können, indem sie qualitativ hochwertige Follower und potenzielle Kunden als Follower und Leser auf ihre Profile bekommen. Da haben wir unsere LĂŒcke gesehen, die meisten Unternehmen- vor allem Klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen – haben massive Defizite im Bereich Social Media. Oftmals fehlt das Geld fĂŒr einen Social Media Manager oder die Zeit die Profile zu pflegen und regelmĂ€ĂŸig qualitativ hochwertige Posts zu erstellen. In den großen Unternehmen können sich die Social Media Manager kaum noch wirklich kreativ mit Social Media Kampagnen beschĂ€ftigen, sondern sind nur am Suchen von qualitativ hochwertigem Content, den sie regelmĂ€ĂŸig posten können um ein Grundrauschen auf den Profilen zu erzeugen. Auf dieser Basis haben wir unseren Harvey X entwickelt, um jedem Unternehmen die Möglichkeit zu geben auf den sozialen Medien effektiv auftreten zu können. Unsere Preisstruktur (ab 79,90€ monatlich) wollten wir auch so setzen, dass sich wirklich jedes Unternehmen unseren Service leisten kann und somit Zugriff auf Technologien bekommt, auf die sonst nur große Unternehmen Zugriff haben („software as a service“). Vor allem die Content-Generierung fĂ€llt Klein- und mittelstĂ€ndischen Unternehmen sehr schwer. Meistens fehlt der Content oder das Wissen ĂŒber die Verarbeitung des Contents. In der Hinsicht ĂŒbernimmt Harvey X die Generierung und Verarbeitungen und sorgt fĂŒr das perfekte Grundrauschen auf den sozialen Profilen von unseren Nutzern.

Wie funktioniert Harvey X im Kern? Könnt ihr uns kurz durch den Prozess fĂŒhren?

Zuerst muss man mal sagen, dass unser Harvey X stĂ€ndig unser Mitarbeiter des Monats ist. Er arbeitet 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag. Ein Mitarbeiter wie er im Buche steht. Wenn ein neuer Kunde zu uns kommt, dann gibt dieser Kunde uns Keywords, die speziell an das Unternehmen angepasst sind. Gleichzeitig analysiert Harvey das Unternehmen und fĂŒgt relevante Keywords zu den bereits bestehenden hinzu. BezĂŒglich dieser Keywords und Themen die Harvey nun zu dem Unternehmen hat, filtert er News, Artikel und Quellen aus dem Internet – derzeit filtert Harvey X ĂŒber 1 Millionen News, Artikel und Quellen tĂ€glich und es werden stetig mehr.socializerhub-overview Die qualitativ hochwertigsten News oder Artikel filtert er heraus und ĂŒberprĂŒft sie nochmal auf Echtheit, Quelle und QualitĂ€t. Gleichzeitig fĂŒhrt Harvey Echtzeitanalysen zu jedem relevanten sozialen Netzwerk durch, um die individuelle Leserschaft des Kunden zu analysieren und um zu wissen, wann dieser online ist und kommuniziert. Basierend auf diesen Analysen postet er vollautomatisch die gefilterten News mit der höchsten QualitĂ€t zur idealen Zeit in das perfekte Netzwerk. Er optimiert unter anderem die dazugehörigen Hashtags und die BeitrĂ€ge, wenn er merkt, dass die Leserschaft ĂŒber andere Themen ebenfalls stark kommuniziert. Ziemlich viel zu tun fĂŒr einen Mitarbeiter auf eine Vielzahl von Kunden, aber unser Harvey X schafft das problemlos und hat noch massig Potential. Er ist einzigartig und das bleibt er auch fĂŒr uns – Die Basis Von Harvey X ist patentiert und somit weltweit geschĂŒtzt.

Machine Teacher mögen Zahlen und Fakten. Könnt ihr etwas zu der Intelligenz hinter Harvey X verraten? Welche Modelle benutzt ihr?

Unsere Basis-KI die wir nutzen ist das OpenAI-Framework von Elon Musk. Zu Anfangszeiten haben wir noch mit IBM Watson gearbeitet, allerdings dann schnell unsere Vorteile in der OpenAI gefunden. Wie jede KĂŒnstliche Intelligenz wird auf den Prinzipen des Machine Learnings und des Deep Learnings gearbeitet, allerdings gibt es bei Harvey noch eine Besonderheit: Er hat eine liquide Informationsmembran, die man als ein Echtzeit-System bezeichnen kann. Sie passt sich immer den Gegebenheiten an, wie es schon das Wort „liquide“ verrĂ€t. In Verbindung mit der OpenAI kann er somit verschiedene Filter extrem schnell auf unvorstellbare Mengen an Echtzeitinformationen anwenden. Derzeit sind es ĂŒber 1 Millionen Informationen am Tag und es werden tĂ€glich mehr.

Warum sollten Unternehmen euer Produkt einsetzen? Was ist euer USP?

socializerhub-logoWir – die fiveinnovations GmbH – können mit unserer SocializerHub-Technologie Social Media fĂŒr Unternehmen so effektiv machen, wie es keine Person von Menschenhand kann. Ein guter Online-Auftritt zeichnet sich durch Social Media und Webseite aus. Wir optimieren Kosten, wenn es um Social Media geht. In großen Unternehmen bieten wir den Social Media Managern wieder die Zeit um kreativ zu denken und uns das Grundrauschen zu ĂŒberlassen, mit dem wir qualitativ hochwertige Follower und Leser auf die Profile ziehen. Auf dieser Basis können Social Media Kampagnen viel effektiver geschaltet und genutzt werden. FĂŒr Klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen bieten wir die Möglichkeit Social Media perfekt zu betreiben, dabei keine großen Kosten zu haben und die Zeit fĂŒr Social Media auf ein Minimum zu reduzieren. Von Einzelperson bis hin zur Aktiengesellschaft können wir jeden Kunden betreuen, unabhĂ€ngig von Themengebiet oder Branche.

Ihr seid sehr ambitioniert und kĂŒndigt weitere Innovationen an. Was können wir in der Zukunft von euch erwarten?

Genaues darf ich noch nicht verraten, aber ich kann sagen, dass Harveys Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist und wir jetzt schon viele Innovationen in der Tasche haben, mit denen wir Unternehmen unterstĂŒtzen können. Blockchain, SmartContacts und weiterhin KĂŒnstliche Intelligenz sind Stichworte zu denen man in Zukunft ein Auge auf uns haben sollte.

Danke fĂŒr das GesprĂ€ch! Folgt SocializerHub auf Twitter!

Ist das der neue Assistent in eurem Auto? – Holger Weis von German Autolabs

German Autolabs ist aktuell mit dem proaktiven Assistenten Chris im Crowdfunding auf Kickstarter unterwegs. Bereits vorzeitig haben sie dabei ihr Fundingziel erreicht. Wir hatten den GeschĂ€ftsfĂŒhrer von German Autolabs im Interview.

Bei vielen GrĂŒndern entsteht eine Idee aus einem praktischen Problem heraus. Ist euer proaktiver Assistent Chris auch aus einem Problem heraus entstanden, dass ihr persönlich hattet?

Absolut, so war das bei uns auch. Ich war auf der Autobahn unterwegs irgendwo bei Bonn und mein Smartphone hat stĂ€ndig wegen neuer Nachrichten vibriert, die ich aber bei Tempo 140 nicht beantworten konnte. Ich war genervt und durch das stĂ€ndige Gebrumme auch abgelenkt. Beruflich habe ich ja mit gate5 / Nokia und Aupeo / Panasonic jahrelang im Bereich Connected Car gearbeitet. Ich dachte, da muss es eine Lösung geben. Gab es aber nicht – zumindest nicht fĂŒr den Großteil der Fahrzeuge, die auf unseren Straßen fahren, denn die sind 9,3 Jahre alt und alles andere als “Connected”. Daher nutzen Autofahrer beim Fahren ihr Smartphone, obwohl es illegal und gefĂ€hrlich ist.

Holger Weiss. CEO von German Auto Labs GAL GmbH.

Holger G. Weiss. CEO von German Auto Labs GAL GmbH.

Auf welche Funktion von Chris seid ihr besonders stolz? Was könnt ihr zum aktuellen Entwicklungsstand des Produktes sagen?

Besonders stolz sind wir darauf, dass Chris als Sprachassistent fĂŒr Autofahrer nicht nur proaktiv, intelligent und unterhaltsam sein wird, sondern auch noch sehr gut aussieht. Wir haben sehr lange auf der Straße, etwa an Tankstellen und bei Reifenshops, mit potenziellen Kunden gesprochen und Chris funktionell und design-technisch immer wieder verbessert, – hier beschreiben wird den Prozess im Detail. Vom Entwicklungsstand her ist Chris nun fertig designed. Wir haben alle relevanten Hardware-Komponenten identifiziert, testen fleißig und sind dabei alles ins GehĂ€use zu bringen. Unser Entwicklungsteam arbeitet mit Hochdruck an der KĂŒnstlichen Intelligenz und den entsprechenden Apps fĂŒr iOS und Android.

Mit Chris habt ihr ein mĂ€nnliches Assistenzsystem geschaffen. Viele Kollegen von Chris sind ja bekanntlich weiblich. Was waren die GrĂŒnde dafĂŒr, mit Chris einen mĂ€nnlichen Assistenten zu bauen?

Die Assoziation gibt es interessanterweise nur in Deutschland. Denn international ist der Name Chris geschlechtsneutral, gerade im angloamerikanischen Sprachraum ist Chris als Kurzform von Frauennamen ganz normal. Und in der Kampagne auf Kickstarter hört man eine weibliche Stimme. Mit der wollen wir auch starten, denken aber darĂŒber nach, spĂ€ter weitere Stimmen anzubieten.

In eurem Kampagnenvideo habt ihr davon gesprochen, dass die Kommunikation via Gesten und Voice am wenigstens ablenkt. Könnt ihr uns etwas zur technischen Realisierung der Gestenerkennung verraten?

Wir nutzen einen Infrarot-Gestensensor, der im GerÀt verbaut ist. Bei den Gesten ist es uns sehr wichtig, dass sie ganz einfach sind und damit den Fahrer nicht ablenken. Das entwickelte Gestenset richtet sich genau danach: rechts, links, oben, unten und nah, fern. Hier muss niemand etwas einstudieren, die Bewegungen sind schon gelernt, wie man im im offiziellen Kickstarter-Video ganz gut sieht.

FĂŒr General Purpose Assistenzsysteme wie Siri, Cortana, Alexa und co. ist der Datenschutz in Deutschland eine schwierige Sache, da die Kommunikation auf Servern in den U.S.A. gespeichert wird. Wie funktioniert die Kommunikation bei Chris? Wo speichert ihr die Kommunikationsdaten und ist Chris auch in der Lage, bestimmte Sachen bezĂŒglich seiner Kommunikation zu lernen?

Wir speichern die Kommunikationsdaten gar nicht, sondern senden diese an einen Dienst, der die Sprachdaten in Text ĂŒbersetzt – und den Text reichen wir an die Dienstanbieter wie etwa WhatsApp oder das E-Mail-Konto durch. Wir speichern nur Daten, um Chris möglichst optimiert und personalisiert zur VerfĂŒgung stellen zu können: Benutzername und Passwort zur Authentifizierung, Nutzereinstellungen wie “Zuhause”, “Arbeit” oder “Lieblingsziele”, Kontakte, Nutzungshistorie. Diese Informationen sind verschlĂŒsselt gespeichert.  

Chris-Still-What-You-Get-72dpi-Lowres

Chris – Der proaktive Assistent fĂŒr das Auto.

Welche Challenges habt ihr noch vor euch? Was ist eure große Zukunftsvision mit Chris?

Wir befinden uns mit Chris in einer Produktkategorie, die ja gerade erst entsteht. FĂŒr den Bereich des Auto sind es sogar wir, die diese Kategorie entwickeln. Das bedeutet, dass wir noch viel lernen und verstehen mĂŒssen – und so manche Herausforderungen werden wir entlang des Weges erkennen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir diese mit unserem Team, das seit Jahren im Tech- und Automotivebereich arbeitet, lösen können. ZunĂ€chst geht es darum, das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Mehr Sprache, mehr Services und besseren Bedienkomfort. DarĂŒber hinaus wird es sicher mit der Zeit zusĂ€tzliche Funktionen in der Hardware geben. Alles werden wir hier aber nicht verraten…

Chris-Still-Front-View-Music-72dpi-Lowres

Chris beherrscht neben Spotify und WhatsApp noch weitere der meistgenutzten Apps.

Es gibt einige junge Teams und Startups, die ebenfalls im Bereich KĂŒnstliche Intelligenz / Machine Learning unterwegs sind. Gibt es ein Learning, dass ihr diesen Teams mit auf den Weg geben könnt?

Wichtig ist, dass man nicht immer alles selber machen muss. Es gibt ja bei der Spracherkennung und auch der Sprachsynthese zum Beispiel etablierte und sehr fĂ€hige Anbieter, die wir auch nutzen. Aber wenn man etwa das Natural Language Processing als Ganzes betrachtet, muss man als Start-up die Kerntechnologien wie etwa das Dialogmanagement, also das Verstehen von Sprache in ihren Nuancen, selber in der Hand haben – das sind dann letztlich die Werte des Unternehmens!


Gibt es noch etwas, dass ihr unbedingt loswerden wollt?

Der Begriff KĂŒnstliche Intelligenz löst bei vielen Menschen oft Unbehagen aus. Darauf mĂŒssen wir RĂŒcksicht nehmen. Uns ist es wichtig, dass gerade wir als Start-up in diesem Bereich auch transparent kommunizieren, zumal es um Anwendungen fĂŒr Endverbraucher geht. Datensicherheit und -schutz haben oberste PrioritĂ€t. Zudem soll der Mensch immer die Kontrolle ĂŒber die Maschine behalten. Chris kann ein angenehmer Beifahrer sein, der mitdenkt, dem Fahrer Aufgaben abnimmt und ihn unterhĂ€lt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Danke fĂŒr die spannenden Einblicke in eure Arbeit Holger!

[Startups] 42reports – Wie effizient ist dein Business?

home_shops

Quelle: 42reports.com

Worum geht es hier?
42reports bietet ein Offline-Analyse-Tool fĂŒr LĂ€den und Filialen. Ähnlich wie Google Analytics kann man das Verhalten von Kunden mit Hilfe verschiedener Technologien messen und auswerten. Daraus lassen sich verschiedene Metriken ableiten, bspw. Anzahl Neukunden, Anzahl der wiederkehrenden Kunden sowie Verweildauer im Store. Diese Daten kann werden dann in Reports gegossen, die man sich einfach als PDF ausgeben lassen kann oder im Dashboard von 42reports ansehen kann. Des weiteren ist es möglich, Vorhersagen aufgrund der Daten zu machen, um den Laden zu optimieren. 42reports hat bereits mehrere Finanzierungsrunden mit namenhaften Investoren u.a. Frank Thelen und Tengelmann Ventures hingelegt. Im April 2016 wurde 42 von der DILAX Intelcom ĂŒbernommen und legte einen Exit hin.




Zahlen bitte

  • ca. 100 EUR kostet ein Sensor von 42reports pro Monat.
  • Maximal 2 Minuten dauert das Setup des plug&ready Sensors

Zukunft des Startups

Durch die Übernahme durch die DILAX Intelcom geht 42reports in dessen Produkt-Portfolio ĂŒber. Verschiedene Produkte von DILAX beschĂ€ftigen sich unter anderem auch mit Offline-Analytics von Retailern.

Die GrĂŒnder
Die beiden GrĂŒnder sind Christian Wallin und Kai Gruenenwald. Christian arbeitete bei u.a. bei Goldmann Sachs als Analyst. Kai hingegen ist eher im Bereich Sales und Marketing aktiv.

[Startups] Mindmeld – Die KI fĂŒr Zuhause

Worum geht es hier?
Mindmeld ist ein System, das ein sprachliches Interface bieten soll, um alle AktivitÀten in der Wohnung oder dem Haus zu koordinieren. Dazu benutzen die Entwickler NLP-Techniken, semantische Datenbanken und ansprechendes
Interface-Design.
media-kit-4Neben den “normalen” IoT-Aufgaben wie Licht an- und ausschalten, TĂŒren schließen und die Heizung regeln, kann Mindmeld außerdem Filme spielen und besitzt Regeln, um logische Beziehungen im Input zu erkennen. Somit lĂ€sst sich die Idee des Smart Home sehr gut mit anderen Media-Anwendungen verknĂŒpfen. Es ist auch geplant, dass Drittanbieter in das Ökosytem von Mindmeld einsteigen können und dort ihre passenden Anwendungen bauen können. Das erklĂ€rte Ziel von Mindmeld ist es, dumme Chatbots zu ersetzen und Schnittstellen fĂŒr Bots zu bauen, die einer Konversation folgen können und ein GedĂ€chtnis bieten.

 

Zahlen bitte
Das Unternehmenen hatte bisher 2 (+ eine nicht öffentliche) Finanzierungsrunden.

  • 2,4 Mio. USD (2012, Greylock Partners, Bessemer Ventures, GV, IDG Ventures)
  • 13 Mio. USD (2013/2014, Intel Capital, Samsung Ventures, Telefonica Digital)

Benutzte Technologien

  • Node.js
  • Python
  • PHP
  • Erlang
  • JavaScript
  • Chef (fĂŒr die Provisionierung)

Zukunft des Startups

Das Startup hat gute Chancen, da es aktuell noch nicht viele Competitor im Bereich Smart Home auf diesem Level gibt. Allerdings versuchen es viele Firmen und vor allem die Open-Source-Gemeinde. Genau das ist der Punkt! Wenn Mindmeld es schafft, eine gute Position am Markt zu bekommen, bevor Open-Source-TĂŒftler und andere Firmen nachziehen, sind die Aussichten auf Erfolg immens groß. Das Thema “Smart-Home” ist auch noch lange nicht ausgeschöpft und das Konzept des IoT (Internet of Things) steckt, was marktreife Produkte angeht, noch in den Kinderschuhen. Es scheint so, als ob sich das Unternehmen viel mehr um die Intelligenz ihres Mensch-Maschine-Interfaces kĂŒmmert, als um alle anderen Komponenten, die zum System gehören. Auch das zeichnet sie aus! Wenn die Entwicklung erfolgreich verlĂ€uft, kann man die Chatbot-Intelligenz auch in weiteren Bereichen einsetzen (Trends zu Text to Speech Bots).

Die GrĂŒnder
Mindmeld wurde von Tim Tuttle gegrĂŒndet, der davor bereits Bang Networks (wurde mit 24 Mio. $ finanziert) und Truveo (wurde von AOL gekauft) gegrĂŒndet hat. Am MIT arbeitete er im Labor fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz und konnte dort bereits den Grundstein fĂŒr seine folgenden GrĂŒndungen legen.

 

The Internet of Things (MIT Press Essential Knowledge) Architecting the Interet of Things Natural Language Processing using Python